Markus Hof

Buchbesprechung*: „Das Café am Rande der Welt“ von John Strelecky

Heute gibt es eine neue Kategorie, die ich einführen möchte: die Buchbesprechung. Eine Erläuterung gibt es im Sternchentext weiter unten.

Das erste Buch, das ich mir ausgesucht habe ist von John Strelecky „Das Café am Rande der Welt“.

Das Café am Rande der Welt

Das Café am Rande der Welt, ISBN: 978-3-423-20969-4, Foto: Markus Hof

Wie der Untertitel verrät geht es um den Sinn des Lebens. Und ich will ehrlich sein zu den Lesern dieses Beitrages. Nach den kurzweilig zu lesenden knapp 170 Seiten kennt man ihn doch noch immer nicht so genau.

Man kann an den vielen Füllworten im vorhergehenden Satz erkennen, dass man es vielleicht aber doch tut. Nein, natürlich nicht. Das Buch verspricht jedoch ansatzweise so etwas wie den Sinn des Lebens für sich erkennen zu können, wenn man sich nur die richtigen Fragen stellt.

Meiner Meinung nach kann man sich auf dieses Gedankenexperiment einmal einlassen, wenn man möchte und sich etwas Zeit nehmen mag.

Mag sein, das es dann für manche eine nette Anregung ist, etwas nachzudenken – über was auch immer.

Ich habe das Buch bis zum Ende gelesen, weil es zum einen sehr angenehm geschrieben ist und weil die aufgestellten Thesen nicht zu „weltverbessererisch“ sind. Auch die eingearbeiteten Gleichnisse fand ich sehr witzig und lesenswert. Ich habe mich irgendwie wohlgefühlt beim Lesen des Buches. Ein paar Anregungen, über Dinge nachzudenken hat es mir auch gegeben – aber im Verhältnis zur Seitenzahl war die Trefferquote nicht wirklich gut.

Bedenken sollte man, dass der Autor mit der Frage nach dem Sinn des Lebens mittlerweile sein Geld verdient. So ganz „jungfräulich“, wie er es im Buch darstellt, ist er nun mittlerweile nicht mehr unterwegs in Sachen „Sinn des Lebens“.

Natürlich ist das vollkommen okay, wenn man bedenkt, dass es sich hier um sein erstes Buch handelt. Insofern wird es so gewesen sein, wie er es beschreibt und sich erst später weiter entwickelt haben. Und es scheint ihm ein echtes Anliegen zu sein.

Würde man mich fragen, ob ich das Buch empfehlen kann, so wüsste ich ehrlich gesagt keine passende Antwort. Für mich war es unterhaltsam zu lesen – und hat mich etwas zum Nachdenken angeregt. Ich weiß nicht, wie es wirken kann, wenn man mehr nachdenkt über die im Buch beschriebene Thematik als nur ein bisschen. Dann könnte es schnell dogmatisch werden.


 

* Erklärung zu der Rubrik „Buchbesprechung“:

Ich habe diese Rubrik mit Absicht nicht Buchkritik oder Literaturbeurteilung oder so etwas in diese Richtung genannt. Denn ich erhebe nicht den Anspruch, ein Buch in Gänze zu beurteilen und ich maße mir nicht an, zu verstehen und auch noch korrekt widergeben zu können, was Autoren sagen wollten und schon gar nicht, dies auch noch zu bewerten. Weder positiv noch negativ. Ich schreibe etwas darüber, was mir bei bestimmten Büchern aufgefallen ist und wie ich das sehe. Das können mehrere Aspekte sein oder nur einer. Vielleicht auch nur ein Nebensatz.


 

Ein Gedanke zu “Buchbesprechung*: „Das Café am Rande der Welt“ von John Strelecky

  1. Petra

    Geil geschrieben, hat mich zum Kauf animiert und ich muss dir recht geben, es ist ein in weiten Strecken komisches Buch, aber auch ganz witzig. Ich will auch so eine Speisekarte!

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