Markus Hof

Ein Quell stetiger Freude

Bedingt durch meine juristische Vorgeschichte lese ich ganz gerne abends mal auf Webseiten, die juristische Themen behandeln. Aktuell finden sich dort wieder vermehrt Beiträge zum Thema „Benutzung von Mobiltelefonen beim Autofahren“. Es ist durchaus interessant, wie versiert manche Gerichte beim Umgang mit dieser Vorschrift mittlerweile sind. Deswegen ist dieses Thema wirklich ein Quell stetiger Freude – einfach herrlich!

Um ehrlich zu sein hatte ich bis vor Kurzem keine Ahnung, wo genau „die Sache“ definiert ist. Also wo genau steht, was man mit einem Mobiltelefon während der Autofahrt machen darf und was nicht. Allerdings macht es das Lesen ja umso interessanter, je genauer man die Vorschrift kennt, dachte ich mir. Also habe ich sie herausgesucht und gelesen: §23 StVO.

Bei genauerem Lesen stieß ich dann auf den Absatz 3, der mit dem Satz beginnt: „Wer ein Fahrrad oder ein Kraftrad fährt, darf sich nicht an Fahrzeuge anhängen.“ Bedeutet das, dass ich das mit einem Auto dann aber schon darf? Also dürfte ich mit meinem Auto das berühmte S-Bahn-Surfen am Ende ganz legal durchziehen? Wow, das wäre ja klasse. Also, wenn man auf sowas steht. Einfach Fenster runter und ziehen lassen…

Immerhin könnte man dann den Motor ausgeschaltet lassen und dürfte dann auch sein Mobiltelefon benutzen.

Ja, Mensch. Das wäre doch was.


 

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