Markus Hof

Randnotiz No. 4

Heute ist Heiligabend. Und Samstag, was zum Tag passt. Denn irgendwie ist der Heiligabend für mich immer so ein gefühlter Samstag. Morgens ist „alles normal“, aber ab Nachmittag ist es so wie sonntags.

Aber egal auf welchen Wochentag dieser Tag fällt, es folgen zwei Feiertage und bald darauf der Jahreswechsel – mit Silvester als „quasi“-Feiertag in den Abendstunden. Daneben gibt es das Jahr über auch so einige Feiertage und natürlich die Wochenenden. Und nicht zu vergessen: die Nächte, die unsere Tage miteinander verbinden.

Zu jeder dieser Tage und Nächte gibt es Menschen, die zu diesen außergewöhnlichen Zeiten ihrer Arbeit nachgehen (müssen). Meistens handelt es sich hier um Berufsgruppen, die anderen Menschen helfen. Zum Beispiel Ärzte, Polizisten, Feuerwehrleute, aber auch Hotelangestellte, Pflegepersonal, Wachleute, Tankstellenwärter und so weiter.

Wahrscheinlich habe ich in dieser Aufzählung ganz viele Berufe vergessen.  In Deutschland arbeiten nach einer Befragung aus dem Jahre 2011 25,3% der Beschäftigten auch an Wochenenden oder Feiertagen. Das ist ein Viertel – also sicher viel mehr als der geneigte Leser – ebenso wie der Autor – geschätzt hätte.

All diese Menschen tragen mit ihrem Einsatz stark dazu bei, dass unser Gemeinwesen funktioniert. Wir alle profitieren von deren Einsatz und den damit verbundenen Entbehrungen. Die große Leistungsbereitschaft dieser Menschen ist also nicht hoch genug zu würdigen. In den meisten Fällen decken auch die Zuschläge sicher nicht das ab, was von solchen Menschen investiert wird.

An dieser Stelle möchte ich einfach einmal „Danke“ sagen an all diese Menschen und ihnen trotz allem frohe Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr 2017 wünschen!


 

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