Markus Hof

Scheinbar mein Fetisch: Der Warentrenner, Teil 2

Es kommt ja nicht oft vor, dass ich mich einem Thema zweimal widme. Politisches einmal ausgenommen – wobei ich auch dort versuche, immer mal wieder eine neue Sichtweise oder neue Aspekte zu beschreiben. Das bedeutet, dass man ja wirklich fast von einem Fetisch sprechen könnte, wenn ich mich zweimal dem Thema des „Warentrenners“ hingebe. Aber Entwarnung, auch hier ist es eine weitere Facette des Themas – also ist es doch nur ein ganz normaler Blogartikel. Natürlich lasse ich die Überschrift so, wie sie ist, denn das erzeugt ja Klicks – „clickbaiting“ nennt man das. Allerdings glaube ich, dass man das dann nicht so direkt auch schreiben sollte. Naja, muss ich noch üben.

Heute war ich, es ist unschwer zu erkennen, im Rewe-Markt:

Warentrenner in Aktion

Warentrenner in Aktion

Wenn man genauer hinschaut, sieht der geneigte Betrachter etwas, was mir in letzter Zeit sehr, sehr oft auffällt. Und zwar nicht nur in Rewe-Märkten sondern auch in anderen. Die Warentrenner liegen am Anfang des Bandes, in der Nähe der Kasse. Nicht am Ende, wo die Kunden die Waren auflegen. Das ist natürlich wenig sinnvoll. Wenn man am Ende des Bandes seinen Einkaufswagen oder seinen Einkaufskorb ausräumt, so will man danach ja auch den Warentrenner legen. Oder etwa nicht?

Das geht aber oft nicht, weil man erst warten muss, bis man in die Reichweite des nächsten verfügbaren Warentrenners kommt. Zumindest, wenn die so weit vorne liegen. Natürlich kann man sagen, das ist wirklich ein Problem, das man sich machen will, das man einfach lösen kann, etc. Kurzum: Es ist eigentlich gar kein Problem.

Ja, sicher alles richtig.

Aber früher war es üblich, dass das Kassenpersonal die schön schwungvoll bis ans Ende des Bandes weiter schob. Meist, indem der gerade frei gewordene Warentrenner mit Schwung in die Leiste reingestoßen wurde. Das gab immer so ein schönes „Plock“-Geräusch. Herrlich. Und man konnte direkt seinen Warentrenner legen, wenn man fertig auf das Band sortiert hatte, weil am Ende ja genügend Warentrenner lagen.

Witzigerweise geben mir alle Kassierer und Kassiererinnen sofort Recht, wenn ich sie darauf anspreche, dass die Warentrenner so weit vorne Richtung Kasse sinnlos sind.

Und oft höre ich dann beim Gehen ein wundervolles „Plock“-Geräusch. Dann freue ich mich. Sehr sogar.


 

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